Mittwoch, 4. April 2012

Begeistertes Medienecho

Schon haben einige Medien über das neue Jugendgebetbuch berichtet - und das sehr positiv!

"Echtzeit" wird in Zeitungen, Zeitschriften,  Internet-Magazin ... und auch im Fernsehen besprochen. Zum Beispiel in der TV-Sendung "Lesbar". Den Beitrag kann man hier online ansehen.

Und, wie gefällt euch "Echtzeit"?

Dienstag, 28. Februar 2012

Wie findet man die Grafik für ein Jugendgebetbuch?


Da die Grafik des Jugendgebetbuchs "Treibstoff" überall Begeisterung ausgelöst hat, wurde auch das Design von "Echtzeit" dem "Stadthaus 38" in Innsbruck anvertraut. Das Stadthaus 38-Team berichtet, welche Gedanken sie sich gemacht haben:

Mit welchen Schlagwörtern könnte man die Grafik von Echtzeit beschreiben? 
"Mutig, jung, frisch, auffallend, innovativ"

Welche Idee steckt hinter der Grafik? Wie ist sie aufgebaut?
"Unser Anspruch war, dass sich ein „roter Faden“ durch das ganze Buch zieht. Damit war die Idee, die verschiedenen Uhrzeiten der Gebete grafisch darzustellen, geboren. Vorbild war das Ziffernblatt einer Uhr. Anfangs mit weißem Hintergrund, beginnt sich die Seite mit der Zeit immer mehr mit Neonfarbe zu füllen."
  
Die Grafik von "echtzeit" ist sehr frisch und peppig. Wie seid ihr auf diese Idee gekommen?
"Für uns galt es,  das sehr erfolgreiche Buch Treibstoff, das wir drei Jahre zuvor gestalten durften, konzeptionell und grafisch zu toppen. Ebenfalls sehr nahe an der Jugend, passend zu den Texten. Die einleitenden Worte, dass Gott 24 Stunden lang Energie gibt, war ausschlaggebend dafür, dass wir diese Energie mit der Leuchtkraft eines Neonorange umgesetzt haben. Die Tatsache, dass immer mehr Jugendliche auf Facebook aktiv sind und viele mit ihren Smartphones auch QR-Codes scannen, gab uns die Möglichkeit, von einem Druckwerk auch ins World Wide Web zu wechseln.

Ihr habt zu jedem Gebet ein passendes Foto gefunden. Gab es Gebete, die sehr schwierig waren, zu illustrieren? 
"Aufgrund des Konzepts, dass sich mit Fortschreiten der Zeit das Buch immer mehr mit der Farbe Orange und mit Linien füllt, war es bei den Gebeten im letzten Drittel schwieriger, passendes Bildmaterial zu den Gebeten zu finden - wir brauchten Bilder, die auch nur mit einem kleinen Ausschnitt klar und eindeutig zu erkennen waren. Gelöst haben wir die Herausforderung, indem das Hauptbild auch in den wiederkehrenden Sprechblasen vorkommt."
  
Was waren die besonderen Herausforderungen bei der Entwicklung der Grafik? 
"Etwas nicht Alltägliches zu schaffen, ein Werk zu gestalten, das immer aufs Neue überrascht und trotzdem nicht aufdringlich ist."

Und wie findet ihr die Grafik von Echtzeit?  Wir freuen uns über eure Rückmeldungen!

Montag, 13. Februar 2012

Wo sind dir die Ideen für deine Gebete gekommen?

Antworten Teil 5:

Stephan Sigg: "Überall und jederzeit! Bei "Echtzeit" ging es ja darum, eine Sammlung von Jugendgebeten für den ganzen Tag und die ganze Nacht zusammen zu stellen. Da habe ich ganz bewusst rund um die Uhr Ideen gesammelt und geschrieben: Also Gebete für Mitternacht sind auch um Mitternacht enstanden und die Mittagsgebete am Mittag. Ich wollte ganz sicher sein, dass jedes Gebet die Atmosphäre, die Fragen, die Themen der jeweiligen Zeit möglichst authentisch zum Ausdruck bringt. Ansonsten hole ich mir überall Inspiriationen: zuhause, im Supermarkt beim Einkaufen, im Zug, im Fitness, beim Spazieren, im Kino ... Wenn man aufmerksam ist, fliegt einem automatisch ganz viel zu - das ist bloss Übungssache!"

Dienstag, 7. Februar 2012

Was ist das Besondere an deinen Gebeten?

Antworten Teil 4

4) Was zeichnet deine Texte/Gebete aus? Warum richtest du sie an Gott und nicht z.B. an die Mächtigen in der Welt?
Stephan Sigg: "Bei meinen Gebeten achte ich darauf, eine möglichst aktuelle Sprache und moderne Bilder zu finden. Das ist manchmal gar nicht so einfach. Vor allem als Theologe läuft man gleich doppelt Gefahr, immer wieder in abgedroschene Worthülsen abzudriften und "typische Kirchen- und Spiritualitätsbegriffe" zu verwenden, die sich zwar schön anhören, für junge Menschen aber nur Fremdwörter sind. Ich richte meine Gebete an Gott, aber in meinem neuen Buch "Echtzeit" zeige ich aber auch immer wieder, dass man Gott nicht die Verantwortung für alles zuschieben kann: Auch wir Menschen haben es in der Hand, die Welt zu verändern! Das sollte man bei keinem Gebet vergessen." 

Donnerstag, 2. Februar 2012

Ist Beten noch zeitgemäss?

Antworten von Stephan Teil 3

3) Glaubst du, dass das Beten noch zeitgemäß ist? Wer bittet heute schon noch gerne um etwas…
Stephan Sigg: " Ja, gerade deshalb ist das Beten hochaktuell: Es hängt im Leben nicht alles von uns alleine ab, wir können nicht alles so machen, wie wir es gerne hätten und wünschen würden - vielleicht ist das auch gut so. Beim Beten wird einem bewusst, dass wir nicht alleine sind und dass wir Unterstützung haben. Wir können uns mit allen unseren Gefühlen Gott anvertrauen und mit ihm wirklich über ALLES reden - mit welchem Mensch kann man das schon?"

Dienstag, 24. Januar 2012

Wie hat Treibstoff dein Leben verändert? (Antworten von Stephan Teil 2)

2) Welches war dein bisher erfolgreichstes Buch? Was war besonders daran?
Stephan Sigg: Das erfolgreichste Buch bisher war mein Jugendgebetbuch "Treibstoff", das liegt ja mittlerweile schon in der 4. Auflage vor und wurde auch übersetzt. Dass das so einschlägt, hätte ich nie gedacht! Auch wenn das Buch jetzt schon über vier Jahre auf dem Markt ist, bekomme ich immer noch sehr viele Reaktionen von LeserInnen - per Post, per Mail oder bei Veranstaltungen - bei Lesungen und Vorträgen werde ich sehr oft auf dieses Buch angesprochen. Die Gebete werden in vielen Gottesdiensten eingebaut und auch regelmässig in Zeitungen, Zeitschriften, Pfarrblättern usw. abgedruckt. Besonders freut mich aber, dass ich bei diesem Buch extrem viele Reaktionen von Jugendlichen bekommen habe und sie mich ein Stück weit an ihren Gedanken, Erlebnissen usw. mit den Texten aus "Treibstoff" teilhaben haben lassen .Und durch "Treibstoff" bekam ich auch vermehrt Anfragen für "spirituelle Schreibworkshop" - so konnte ich schon einigen Jugendlichen Inspirationen liefern, wie man zeitgemässe Gebete verfassen kann und wie kreativ man beim Beten sein kann!

Sonntag, 15. Januar 2012

Antworten von Stephan Sigg - Teil 1

Liebe Leute

zur Veröffentlichung meines neuen Jugendgebetbuchs hat mir Monika (Tyrolia Verlag) ein paar Fragen zur Entstehungsgeschichte gestellt. Die Fragen wollen wir in 7 Teilen an dieser Stelle veröffentlichen. Heute geht es los mit Teil 1!

Euer Stephan

1) Seit wann schreibst du für Kinder und Jugendliche und was hat dich dazu gebracht?
Stephan Sigg: "Ich habe zunächst für Erwachsene geschrieben und dann ohne mir viel zu überlegen, ein Kinderbuch geschrieben. Das kam gut an, die Reaktionen waren positiv, deshalb haben ich dann weitergemacht. Irgendwann hatte ich plötzlich Lust, auch mal etwas für Jugendliche zu schreiben. Auch wenn das wohl die anspruchsvollste Zielgruppe, die es gibt! Diese Herausforderung finde ich aber sehr spannend. Zudem glaube ich, dass man jugendlichen LeserInnen, wenn man sie ernst nimmt, eine Menge mitgeben kann und sie sehr offen sind für Inputs. Denn als Jugendlicher muss man innerhalb kurzer Zeit unheimlich viele Entscheidungen fällen und fühlt sich da oft allein gelassen."  

... Thema von Teil 2: Wie hat "Treibstoff" dein Leben verändert?